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Falsche Atmung
Die meisten Menschen haben vergessen, wie man richtig atmet.
Sie atmen flach, durch den Mund und beanspruchen das Zwerchfell kaum oder nur wenig. Entweder heben sie beim Einatmen die Schultern oder ziehen den Bauch ein. Auf diese Weise setzen sie nur einen geringen Teil ihrer Lungenkapazität ein. Der Körper bekommt zu wenig Sauerstoff.
Die Folge: Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder sogar Depressionen.
Richtige Atmung
Die richtige Atmung versorgt den Körper mit ausreichend Sauerstoff und verbindet ihn mit seiner Batterie, dem Solar Plexus. Dort sind enorme Energiereserven gespeichert. Durch tiefe und bewusste Atmung stehen im Alltag deutlich mehr Energievorräte zur Verfügung. Der Körper wird wieder leistungsfähiger und kann den Herausforderungen des modernen Alltags besser begegnen. Stress und viele Krankheiten (z. B. Depressionen, Kreislaufstörungen) können so überwunden werden.
Tipp für richtiges Atmen
Setzen Sie sich bequem auf den Boden oder auf einen Stuhl.
Schliessen Sie Ihre Augen, atmen Sie durch die Nase und beobachten Sie einige Zeit Ihren Atem, ohne ihn beeinflussen zu wollen. Schauen Sie dem Atemfluss mit Ihrem inneren Auge einfach zu.
Atmen Sie jetzt in einer langsamen und ruhigen Bewegung ein. Zählen Sie im Geiste die Sekunden der Einatmung. Beginnen Sie dann, ohne eine Pause zwischen Ein– und Ausatmung zu machen, mit der Ausatmung. Achten Sie darauf, dass die Ausatmung exakt die gleiche Länge wie die Einatmung aufweist. D.h., wenn Sie 10 Sekunden einatmen, beträgt die Ausatmung ebenfalls 10 Sekunden. Nach der Ausatmung atmen Sie sofort, ohne inne zu halten, wieder ein.
Atmen Sie ungefähr 20 Mal auf diese Weise gleichmässig ein und aus. Kehren Sie anschließend langsam zu Ihrer normalen Atmung zurück. Mit der Zeit können Sie dann die Dauer von Ein- und Ausatmung beliebig verlängern.